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Donnerstag, 1. Dezember 2011

Wals-Grünau muss im Winter reagieren

Der SV Wals Grünau wurde von vielen Insidern als einer der Meisterschaftsmitfavoriten genannt. Nach 16 Runden rangiert die Pessler-Elf an der fünften Stelle, hat aber nur fünf Punkte auf die Spitze Rückstand. Allerdings muss man sich im Winter auf Stürmersuche begeben, da Jasmin Hamidovic aus beruflichen Gründen den Verein verlassen wird.
  
"Wir wollten vor der Saison unter die ersten drei kommen. Mit der Niederlage im letzten Spiel haben wir dieses Ziel knapp verpasst", analysiert Trainer Rene Pessler die Herbstsaison. Zu Beginn der Meisterschaft lief bei den Walsern nicht viel zusammen. Die ersten beiden Spiele wurden gegen Grödig 1b und Puch auswärts verloren, einem Sieg über Straßwalchen folgten zwei Remis. "Die neuen Spieler haben sich erst eingewöhnen müssen. Das dauert eine Zeit lang. Außerdem haben die jungen Spieler erst ein halbes Jahr in dieser Liga gespielt. Der Druck von den Medien war für sie zu groß. Wir hatten am Anfang eine schwere Auslosung, darum sind wir nicht so gut gestartet", kennt Pessler die Gründe für den holprigen Beginn.
   
Knoten geplatzt, Spiele gewonnen
Der 7:1-Auswärtssieg über den ASK löste aber den Knoten in der Mannschaft, zehn Spiele ohne Niederlage waren die Folge. "Wir haben schlecht begonnen und sind dann in der Mitte ganz gut gewesen", freut sich der Trainer über die Steigerung. "Zu Beginn der Saison dachte ich mir, dass die Offensive unser Prunkstück ist. Doch mittlerweile haben wir dort den größten Handlungsbedarf. Wir sind einfach nicht durchschlagskräftig genug. Defensiv sind wir ganz gut, haben mit dem SAK die wenigsten Tore bekommen." Manuel Neumayr ist mit neun Toren der beste Torschütze, dahinter folgt Jasmin Hamidovic. Dieser wird allerdings den Verein im Winter verlassen. "Er muss aus beruflichen Gründen zwei Ligen tiefer spielen, hat er mir gesagt. Jetzt haben wir mit Neumayr nur noch einen Angreifer. Daher gehen wir auf Stürmersuche. Anstonsten wird sich bei uns nicht viel verändern." Das Saisonziel bleibt mit Rang drei gleich.

Quelle: unterhaus.at

Sonntag, 20. November 2011

Herbstanalyse: Im Windschatten des Leaders

Der SV Wals-Grünau bildet das Schlusslicht im Verfolgerfeld. Als großer Favorit gestartet, verloren die Vorstädter zum Auftakt gleich gegen Grödig und Puch. Das wars aber auch schon mit den Niederlagen. Trotz des frühen Verlusts von Quirin Söhnlein und der schweren Verletzung von Philipp Heidlmayr stabilisierte sich die Pessler-Elf und blieb von Runde drei bis 15 unbesiegt - bis Grödig kam und auch das Rückspiel gewann. Der Sprung an die Spitze blieb der besten Defensive (nur 14 Gegentreffer) damit verwehrt. Trotzdem kann der Trainer zufrieden sein: "Wir haben noch alle Chancen." Pessler & sein kongenialer "Zwillingsbruder" Ti Hoang verfügen über einen sehr ausgewogenen Kader. Zudem hat sich ihre Truppe einen guten Ruf erarbeitet. Mehrmals hieß es im Laufe der Herbstsaison: "Wir konnten eigentlich gegen alle mithalten. Nur Grünau war eine Klasse stärker." Warum liegt Grünau aber fünf Punkte hinten? Das Problem ist kein Neues. Die Torhüter-Frage ist längst nicht geklärt. Pessler ließ schon beim SAK öfters rochieren. Seine Hintermänner patzten dort aber weniger als in Grünau. Außerdem stimmt die Auswärtsbilanz nicht. Dort erarbeiteten sich die Grün-Weißen lediglich eine 50%-Quote. Für den Titel ist das zu wenig.
  
Das Ensemble in den Reihen der Grünauer kann sich dafür sehen lassen. Benjamin Taferner - mit Pessler vom SAK gekommen - nutzte seine Chance und ist als Verteidiger gesetzt. Ihm zur Seite steht Kapitän Matthias Poldlehner. Beide zeichnet zudem eine hohe Torgefährlichkeit aus (vier bzw drei Tore). Alexander Scherzer ist auf der Außenbahn alles andere als zum Scherzen aufgelegt. Er gilt als sichere Bank. Im Mittelfeld lauert ebenfalls eine explosive Mischung. Die Neuzugänge Sadat Hamzic, Fatih Yüksel und Matthias Brunauer sowie Roman Erlacher und Andreas Santner spielen mit ihren Gegnern oft Katz und Maus. Dazu gesellt sich Alex Pilaj - mit fünf Treffern der drittbeste Grünauer Torschütze. In der Offensive vertraut René Pessler wiederum seinem Top-Duo. Ex-Hallein Bomber Manuel Neumayr (neun) und der zuletzt kranke Jasmin Hamidovic (sechs) erzielten beinahe die Hälfte der Grünauer Tore. Pessler scheint mit seinem Spielern auch viel Geduld zu haben. Michael Prötsch läuft unter ihm nach schweren Knieverletzungen zu alter Stärke auf. Und dann hat der Trainer mit Christopher Ruprecht ja immer noch den besten 1b-Scorer im Talon.

Quelle: fanreport.at

Dienstag, 15. November 2011

Auch Wals kann Grödig 1b nicht stoppen

Die Ausgangslage für die 1b-Mannschaft des SV Grödig könnte nicht besser sein. Zwar trennten nur wenige Punkte die ersten fünf Teams der Salzburger Liga, doch konnten durch die Länderspielpause in der Ersten Liga einige Spieler aus der ersten Mannschaft aushelfen. Denn für die Grödiger ging es um die Winterkrone. Rechnerisch hatten noch fünf Teams (!) die Chance auf den Titel, im Spitzenspiel ging es für Grödig auswärts gegen Wals-Grünau. In einer knappen und spannenden Partie vor 300 Zusehern setzten sich die Gäste mit 2:1 durch. Und das trotz eines Ausschlusses von Peter Zulj (80.), der für die Luisser-Elf aber keine Folgen mehr hatte.
  
Und die Partie hält auch, was sie verspricht. Es geht hin und her, beide Teams schenken sich gegenseitig keinen Zentimeter auf dem Platz. Dazu kommen noch sieben gelbe Karten und ein Ausschluss, also alles, was sich ein Fußballfan wünscht. Die Kulisse dazu bilden 300 Fans, die den Weg trotz des Novemberwetters auf den Sportplatz Grünau nicht gescheut haben. Und die sehen erstmal eine Grödiger Mannschaft, die loslegt, wie die Feuerwehr. Nur durch Fouls können die Angriffe vorerst gestoppt werden, zwei Heimische sehen als erste Spieler die gelbe Karte. Gerhard Huber (15.) nach einem Foul, Sadat Hamzic (18.) für Kritik am Schiedsrichter. Und die Grödiger fackeln nicht lange, Stefan Csenki bringt die Luisser-Elf in der 25. Spielminute mit 1:0 in Führung. Doch die Walser wissen, um was es noch geht und werfen ihrerseits alles nach vorne. Nun erspielen sich die Hausherren eine Menge an Chancen und sind bemüht, den Ausgleich zu erzielen. Und der gelingt tatsächlich noch vor dem Pausenpfiff, Manuel Neumayr trifft in der Nachspielzeit (46.) zum Ausgleich, die 300 Fans jubeln. Zwischenzeitlich werden auch zwei Grödiger notiert, Hannes Endletzberger (30. ) und Thomas Zündel (37.) sehen den gelben Karton.
   
Zulj sieht Rot
Die erste Phase nach dem Seitenwechsel gehört dann wieder den Gästen, für die erneute Führung sorgt Dominik Pfeifenberger (54.). Mit seinem zweiten Tor in den letzten fünf Spielen schießt er die Grödiger wieder an die Tabellenspitze, in diesem Moment kann Grödig nur noch theoretisch von der Spitze verdrängt werden. Doch auch der Trainer der Walser weiß, dass er das Spiel noch drehen kann, wechselt gleich zwei neue Spieler ein, um das Spiel schnell zu machen. Philipp Heidlmayr (65.) und Sebastian Rauter (66.) sorgen für frischen Wind im Spiel, Wals kämpft um den Ausgleich. Dann wird auch bei Grödig gewechselt in der 79. Minute verlässt Peter Zulj den Platz für Patrick Sparber, doch der Schiedsrichter zeigt Zulj die rote Karte für eine Beleidigung (80.). Die Grödiger sind also für die letzten Minuten nur noch zu zehnt, die Tabellenführung hängt am seidenen Faden. Doch der Luisser-Elf gelingt es, den knappen Vorsprung noch über die Runden zu retten und sich damit den Herbstmeistertitel zu sichern.

Stimme zum Spiel
Rene Pessler (Trainer Wals-Grünau): „Nach der knappen Niederlage ist die Meinung natürlich zweigeteilt. Einerseits sind wir nur fünf Punkte hinter der Spitze, nach so einem schleppenden Start ist das nicht schlecht. Wir hatten ja aus den ersten fünf Runden nur fünf Punkte mitgenommen. Andererseits bin ich unzufrieden, weil der Rückstand ja nicht so groß wäre. Wir werden im Frühling wieder voll angreifen, jetzt ist die Pause einmal sehr gut, um sich zu erholen.“

Quelle: unterhaus.at

Samstag, 12. November 2011

Rote Karte für Zulj auf der Bank

"Topscorer"
Manuel Neumayr
(9 Saison-Treffer)
Das mit Spannung erwartete Duell der "großen G" in der Salzburger Liga bescherte den Fans 95 unterhaltsame und hochklassige Minuten. Grödig 1b einen glücklichen Sieg. Kurios war die Gäste-Führung: Goalie Stadlnauer wartete nach einem Rückpass fahrlässig lange, schoss dann überhastet Csenki aus zwei Metern an. Der Abpraller senkte sich ins leere Tor.

Grünau schaffte zwar unmittelbar vorm Pausenpfiff durch Neumayr per Kopf den Ausgleich, doch ein dummes Prötsch-Foul an Zündel brachte die Özel-Boys den spielentscheidenden Elfmeter, den Pfeifenberger junior sicher zum 2:1 verwandelte.

Einziger Wermutstropfen: Zulj sah nach der Auswechslung vom sehr guten Referee Hochstaffl auf der Bank Rot. Grund: Beleidigende Äußerungen unter der Gürtellinie beim Abgang an die Adresse von Grünau-Sektionsleiter Bauer.

Quelle: Kronen Zeitung/Harald Hondl / Foto: WSU11

Freitag, 11. November 2011

Heimstärke soll auch der Leader zu spüren bekommen

Wals-Grünau fordert heute im Schlager der Salzburger Liga den Tabellenführer aus Grödig.
JöRG Rans
  
Auf eigener Anlage ist Wals-Grünau eine Macht. In der vergangenen Herbstsaison gelang es lediglich Hallwang, dort zu bestehen. Mit sechs Siegen und nur dem einen Remis gegen Hallwang blieb Wals-Grünau in der Salzburger Liga den ganzen Herbst über auf eigener Anlage unbesiegt.
  
Im letzten Spiel vor der Winterpause will sich der Tabellenvierte nun bei Spitzenreiter Grödig 1b, der heute, Freitag (19 Uhr), in Grünau gastiert, für die 0:2-Auftaktniederlage in der Untersbergarena revanchieren. „Die Spieler haben sich damals zu viel Druck gemacht, weil wir von allen Seiten zum Titelanwärter Nummer eins gestempelt worden waren“, sagt Pessler. Der Grünau-Coach verfügt seit Sommer über ein äußerst schlagkräftiges Team, muss aber gegen Grödig auf das Trio Bastian Angerer (Muskelverletzung), Jasmin Hamidovic (Krankenhausaufenthalt) sowie Matthias Brunauer (gesperrt) verzichten.
   
Einen Kader mit ausreichend Qualität weist auch Grödig 1b auf. Vor allem deshalb, weil die Trainer Wolfgang Luisser und Jilmaz Özel immer wieder auf Profis aus der Ersten Liga zurückgreifen können. Nicht mit von der Partie ist diesmal der gesperrte Michael Grassl, dafür wird Ricardo Jimenez wiederum die Abwehr stabilisieren. Der Einsatz anderer Profis entscheidet sich erst am Spieltag. Mit einem Sieg würde sich der Tabellenführer aus eigener Kraft die Winterkrone sichern.

Quelle: Salzburger Nachrichten

Donnerstag, 10. November 2011

Revanche

Grünau empfängt Leader Grödig zum mit Spannung erwarteten Retourspiel. Die Pessler-Truppe weist zwei Punkte Rückstand auf und will Grödig vom Thron stürzen. Die Luisser/Özel-Elf gewann in Runde eins immerhin mit 2:0 und will die Winterkrone. Trainer René Pessler erklärt: "Die Niederlage war damals eine Lehre für uns. Wir waren ja die klar schlechtere Elf." Die Hausherren spielen zu Hause "immer auf Sieg" und profitieren vom großen Kader. Fixausfälle: Hamidovic (Gehirnhautentzündung), Brunauer (Sperre) und Angerer (Muskelfaserriss).

Die Gäste aus Grödig setzen auf "Understatement". Trainer Wolfgang Luisser erklärt trotz Tabellenführung: "Grünau ist ja Titelfavorit. Letztes Mal lief alles für uns. Die Souveränität hat in letzter Zeit aber gefehlt." Hauptgrund für die nachlassende Performance der Grödiger ist für den Trainer die Chancenverwertung. Fix fehlen wird nur der gesperrte Michael Grassl. Von oben locken sicher drei, vier Verstärkungen. Aktueller Stand der Dinge: Richard und Auer bekommen ihre Spielpraxis. Möglicherweise kommen Zündel und Zulj dazu.

Quelle: fanreport.at

Dienstag, 8. November 2011

Expertentipp der 16. Runde: Rene Pessler

Der Expertentipp zur letzten Runde in diesem Kalenderjahr kommt aus Grünau. Trainer René Pessler hat dabei eine schwierige Aufgabe vor sich. Sein Credo gegen Grödig 1b: "Daheim müssen wir gewinnen." Der ehemalige SAK-, Puch-, Anif- und Seekirchen-Kicker erwartet diesmal eine "harte Gangart". Seine Konzentration gilt dabei nur der eigenen Elf. "Die Profis aus Grödig sind für uns kein Thema", weist der Versicherungsangestellte den Weg. Die Chancen auf die Winterkrone schätzt "Betonmischer" Pessler (erst zwölf Gegentore!) übrigens mit 10% ein. Das Hinspiel gewann Grödig immerhin mit 2:0.
  
Überhaupt steht die kommende Runde unter dem Motto der offenen Rechnungen. Der 36 jährige Ex-SAK & Nachwuchs-Red Bull-Trainer traut allen Verlierern der 1. Runde den Gegenschlag zu, mit Ausnahme von Hallein und ASK/PSV. Wer wird auf Platz eins überwintern? "Hallwang, weil die gegen Altenmarkt sicher gewinnen", ist sich der überzeugte Bayern-Fan sicher.

2:1 SV Wals-Grünau vs. SV Grödig 1b
2:0 SV Straßwalchen vs. SV Anthering
3:1 SV Hallwang vs. UFC Altenmarkt
2:2 FC Hallein vs. SC Golling
3:1 USC Eugendorf vs. SC Leogang
2:0 FC Puch vs. Union Henndorf
3:2 SV Kuchl vs. FC Zell am See
0:4 SG ASK/PSV vs. SAK 1914 
  
Quelle: fanreport.at

Montag, 7. November 2011

Anthering übernimmt die rote Laterne

Gegen eine stark aufspielende Mannschaft von Wals-Grünau gab es für Anthering auswärts nichts zu ernten. Die Hausherren kamen nach einem Schnitzer in der Abwehr der Gäste schon nach sieben Minuten zur Führung, konnten dann aber die spielerische Überlegenheit nicht mehr in Tore ummünzen. Das 2:0 folgte erst in der 83. Minute durch einen fragwürdigen Elfmeter, den Alexander Pilaj in die Maschen beförderte.
  
200 Zuschauer sind auf den Grünauer Sportplatz gekommen, um das Duell ihrer Mannschaft mit dem SV Anthering mitzuerleben. Dabei sehen sie von Beginn weg eine beflügelt aufspielende Heimelf, die zeigt, warum sie um die Tabellenspitze mitkämpft. Es dauert nur sieben Minuten, bis Matthias Poldlehner einen Stellungsfehler der Antheringer Hintermannschaft ausnützt und nach einer Flanke per Kopf das 1:0 erzielt. Auch in der Folge können die Gäste dem Spiel von Wals-Grünau nicht viel entgegensetzen und müssen froh darüber sein, bis zur Pause nicht höher in Rückstand zu geraten.
  
Anthering offensiv nicht vorhanden
In der Halbzeit wechselt Anthering-Coach Matthias Neumayr bereits zum zweiten Mal, er bringt Semir Bosnjakovic in Spiel. Nach 30 Minuten hatte er bereits versucht, mit der Einwechslung von Maximilian Dicker dem Spiel seiner Elf frischen Wind einzuhauchen. Dennoch laufen die Gäste weiter dem Ball hinterher, bis Schiedsrichter Roland Riedel zum ersten Mal in den Mittelpunkt rückt. Er zeigt dem Grünauer Matthias Brunauer nach einem Foul etwas übertrieben die rote Karte (51.). Die Gastgeber müssen somit 40 Minuten mit einem Mann weniger agieren, am Spielgeschehen ändert das aber nichts. Einige gute Gelegenheiten werden vergeben, von Antheringer Offensivbemühungen ist nicht viel zu erkennen. Nichtsdestotrotz dauert es bis zur 83. Minute, bis die Zuseher einen weiteren Treffer zu sehen bekommen. Ein Grünauer Spieler wird knapp außerhalb des Sechzehners gelegt, der Unparteiische zeigt aber auf den Elfmeterpunkt. Rene Hinker kann die Entscheidung nicht nachvollziehen, kritisiert etwas zu heftig und wird mit Gelb-Rot vom Platz geschickt. Von der ganzen Aufregung unbeeindruckt zeigt sich Alexander Pilaj, der die Kugel souverän zum 2:0 versenkt.
  
Bei diesem über 90 Minuten nie richtig gefährdeten Sieg der Hausherren bleibt es dann auch. Der SV Wals-Grünau mischt damit weiter im Spitzen-Quintett mit, liegt mit nur zwei Zählern Rückstand auf Leader Grödig 1b auf Rang vier. Für Anthering ging es durch die Niederlage von Rang 13 ganz in den Keller auf den letzten Platz.
  
Stimme zum Spiel
Matthias Neumayr (Trainer SV Anthering): „Grünau war uns in allen Belangen überlegen, wir haben ihnen mit unseren individuellen Fehlern von Anfang an in die Karten gespielt. Wir sind nie richtig vor das Tor gekommen, das war einfach zu wenig. Wir haben zu viele Fehlpässe gemacht und sind dem Ball nur hinterher gelaufen. Grünau spielt um den Titel mit, wir gegen den Abstieg. Diesen Unterschied hat man einfach gemerkt.“
   
Quelle: unterhaus.at

Samstag, 5. November 2011

Wals-Grünau siegt trotz Unterzahl mit 2:0

Alexander Pilaj
Elfmeterschütze zum 2:0
Die Hausherren starteten gut in die Partie und hatten gleich zu Beginn durch Manuel Neumayr eine Topchance, die Gästetormann Florian Posch zunichte machte. Nach einem Freistoß von Benjamin Taferner gelang Matthias Poldlehner per Kopfball die schnelle Führung der Hausherren (6.). Danach hatte Manuel Neumayr noch weitere Chancen die Führung auszubauen, scheiterte aber immer wieder am starken Florian Posch. Die Gäste konnten in der ersten Halbzeit keine Torchance herausspielen und gerieten mit viel Glück nicht weiter in Rückstand.
    
Nach Wiederanpfiff wollten die Hausherren gleich wieder Druck aufbauen, jedoch sah Matthias Brunauer überraschenderweise nach einem Foul Rot. Trotz Unterzahl waren die Hausherren überlegen und die klar bessere Mannschaft. Roman Erlacher hatte in kürzester Zeit drei Topchancen um die Partie frühzeitig zu entscheiden, hatte jedoch bei einem Lattenpendler Pech. Als in der 83. Minute Manuel Neumayr an der Strafraumgrenze gefoult wurde zeigte Schiedsrichter Roland Riedel auf den Elfmeterpunkt. Rene Hinker, der kurz zuvor schon Gelb gesehen hatte, kritisierte die Entscheidung da das Foul außerhalb des 16ers war und sah dafür Gelb/Rot. Nachdem Alexander Pilaj den Elfmeter verwandelte war die Partie endgültig Entschieden.
   
Stimmen zum Spiel
Rene Pessler (Trainer SV Wals-Grünau): "Vielleicht erwarte ich zu viel von meiner Mannschaft daher bin ich nicht voll zufrieden. Jedoch sind die Punkte gegen die Nachzügler sehr wichtig."
    
Matthias Neumayr (Trainer SV Anthering): "Es war ein verdienter Sieg der Hausherren. Wir waren nie in der Lage sie gefährden zu können."
    
Quelle: fanreport.at / Foto: WSU11

Mittwoch, 2. November 2011

Vorschau: SV Wals-Grünau vs. SV Anthering

Titelaspirant Grünau trifft auf heimischer Anlage auf Außenseiter Anthering. Das Pikante an diesem Duell: Der letzte Grünau-Sieg geschah in grauer Vorzeit. Am 20. August 2005 holten die Vorstädter einen 2:1-Auswärtssieg in Anthering. Seither gab es nur Pleiten gespickt mit Unentschieden. Die Ausgangslage ist aber neu. Grünau Trainer René Pessler legt eigentlich keinen Wert auf Statistik und Serien. Diesmal meint er aber schmunzelnd: "Der SV Wals-Grünau ist die beste Heimelf. Der SAK hat ja zwei Spiele mehr als wir und gegen Puch eigentlich verloren. So gesehen sind wir die Nummer eins." Ein Vorteil für Pessler: Anthering-Keeper Florian Posch trainierte im Frühjahr unter ihm beim SAK. Daher kennt er Antherings Topkeeper sehr gut. Einziger Fixausfall bei Grünau ist Jasmin Hamidovic.

Die Gäste aus Anthering haben nichts zu verlieren. Ihre Chance liegt im Grunde darin, dass sie keine haben. Zum Herbstausklang warten die Lieblingsgegner aus Grünau und Straßwalchen. "Drei Punkte aus zwei Partien wären weltklasse", meint Trainer Matthias Neumayr. Das Besondere für ihn: Erstmals in dieser Saison sind alle Mann an Bord. Zum Thema Posch: "Ich würde ihn nicht als besten Torwart der Liga bezeichnen. Die Bänderverletzung in der Vorbereitung hat sich schon ausgewirkt. Als Führungsspieler ist er aber enorm wertvoll für unsere junge Mannschaft."

Quelle: fanreport.at

Dienstag, 1. November 2011

Christopher Ruprecht - Der Torjäger der Liga

"Torjäger der Liga"
Christopher Ruprecht
Der SV Wals-Grünau hat mit Christopher Ruprecht ein junges Talent unter Vertrag genommen und damit auch einen kleinen Glücksgriff getätigt. Der gebürtige Elixhausener, der beim dortigen Verein spielte, kickte schon mit 10 Jahren reihenweise seine Gegenspieler aus.
  
Auf anraten des ehemaligen Teamchefs Didi Constantini besuchte er 2004 eines seiner Fußball-Champs. Didi fiel sein Talent sofort auf und er machte es möglich, dass Christopher zur AKA von Red Bull wechseln konnte. Danach ging es für 2 Saisonen zur AKA Sturm Graz. 2010 wechselte er noch für ein Jahr zurück zu Red Bull Salzburg, dort holte er sich im letzten Jahr den Feinschliff.
  
Im Sommer 2011 entschied er sich Red Bull adieu zu sagen und wechselte zum Salzburgligisten SV Wals-Grünau. "In der 1b-Mannschaft soll Christopher heran wachsen und die nötige Spielpraxies bekommen, um später in der Kampfmannschaft Fuß zu fassen" so: Neo-Trainer Pessler.
  
Momentan führt er mit 16 Treffern, bei elf Runden die Torschützenliste der 2. Klasse Nord B an. Er bekam schon einige Kurzeinsätze in der Kampfmannschaft. Der gelernte offensive Mittelfeldspieler der schon bei einigen Spielen zeigte, dass er ein richtiger Führungsspieler ist und noch einiges vor sich hat um ein ganz großer im Österreichischen Fußball zu werden. In der letzten Runde zeigte er eine super Leistung, wobei er den Treffer zum 1:2-Sieg gegen Scheffau fixierte.
 
Das klare Ziel für Christopher ist, mit der 1b der Aufstieg in die 1.Klasse und Stammspieler in der Ersten Mannschaft zu werden und mit dieser in die Regionalliga aufzusteigen.
  
Er fühlt er sich sichtlich wohl in Grünau und ist überglücklich das ihm der Vorstand und Trainer Pessler das nötige Vertrauen geben. Seinen Schritt zum SV Wals-Grünau gewechselt zu sein, bereut er keineswegs. Er hat er sich sofort in die 1b-Mannschaft eingefügt und ist dort in kurzer Zeit eine wahrliche Stütze geworden.

Die Redaktion wünscht Christopher Ruprecht weiterhin noch alles Gute und noch viele Tore.

Quelle: fanreport.at / Foto: WSU11

Samstag, 29. Oktober 2011

Zell am See ist Wals-Grünau nicht gewachsen

Einen Klasseunterschied mussten die 200 Zuschauer am Freitag Abend beim Duell zwischen dem FC Zell am See und dem SV Wals-Grünau feststellen. Die Gäste, die dieses Spiel mit 4:0 für sich entscheiden konnten, waren in allen Belangen überlegen, kamen nur nach der Pause kurz aus dem Konzept. Benjamin Taferner (2), Sadat Hamzic und Matthias Brunauer sorgten für die Walser Treffer.

Nach dem Punktgewinn gegen den Tabellenführer Grödig 1b gehen die Jungs von Zell-Trainer Helmut Zaisberger voller Hoffnung ins Spiel gegen den nächsten großen Brocken. Doch von Beginn an ist klar, dass diesmal ein anderes Kaliber am Feld gegenüber steht. Wals-Grünau kombiniert von der ersten Minute an, erspielt sich Chance um Chance und belohnt sich nach zwölf Minuten selber für die gute Anfangsphase. Nach einer Standardsituation, in der die Zuordnung in der Zeller Hintermannschaft nicht stimmt, ist Benjamin Taferner zur Stelle und bezwingt Torhüter Janos Timar. Im weiteren Verlauf der ersten Spielhälfte ist Wals Grünau überlegen, Zell kommt nur sehr selten vor das Tor der Gäste. Mit einem schmeichelhaften 0:1-Rückstand geht es in die Pause.

Zell kommt stärker zurück
Wals-Trainer Rene Pessler wechselt zur Pause, bringt für Sebastian Rauter Matthias Brunauer ins Spiel. Nach dem Seitenwechsel sind es aber zunächst die Hausherren, die das Kommando übernehmen. Zu einem Torerfolg kommen sie aber nicht. Mit dem ersten richtigen Angriff in Durchgang zwei sind es die Walser, die Erfolg haben. Sadat Hamzic erhöht auf 2:0, nur drei Minuten später ist das Spiel entschieden. Der eingewechselte Matthias Brunauer schließt zum 3:0 ab und sichert seinem Team damit die Auswärtspunkte. Dem noch nicht genug, erhöht Taferner in den Schlussminuten noch auf 4:0.

Der Sieg der Gäste geht vollkommen in Ordnung, über die Höhe lässt sich streiten. In der Tabelle bleibt Wals-Grünau ganz oben dran, für Zell hat sich die Lage nicht verbessert.

Stimme zum Spiel
Helmut Zaisberger (Trainer des FC Zell am See): "Das war die stärkste Mannschaft, gegen die wir heuer gespielt haben. Sie spielen einen super Fußball. Das Spiel war ganz anders als letzte Woche gegen Grödig. Wir hatten 20 Minuten nach der Pause unsere Chance, leider ist uns da kein Tor gelungen."

Quelle: unterhaus.at

Grünaus Serie hielt auch gegen Zell


2-fach Torschütze
Benjamin Taferner
Klarer Sieg für die Walser, die damit bereits seit zwölf Spielen ungeschlagen sind und vorläufig auf Rang drei vorrücken.
  
Der SV Wals-Grünau bleibt die Mannschaft der Stunde in der Salzburger Liga. Zwölf Spiele ohne Niederlage, das muss der Pessler-Elf erst einmal jemand nachmachen. "Obwohl ich die Serie nicht überbewerten will, weil ja auch vier Unentschieden dabei waren, die einen ja nicht wirklich weiterbringen", so der Trainer der Walser.
  
Beim FC Zell am See haben die Grünauer jedenfalls 75 Minuten lang gezeigt, warum sie derzeit kaum zu biegen sind. "Nur am Anfang der zweiten Spielhälfte haben wir zu viel zugelassen, ist der Gegner immer stärker geworden. Aber mit dem 2:0 ist die Sache gegessen gewesen. Danach haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle, schnell mit guten Kombinationen", war Rene Pessler zufrieden.
  
Der Mann des Tages war Benjamin Taferner. Der Allrounder, der seit Philipp Heidlmayrs Verletzung in Runde zwei stets mit Defensivaufgaben betraut war, erzielte das wichtige 1:0 (12.) und setzte auch den Schlusspunkt (88.). Stichwort Heidlmayr: Der Innenverteidiger gab in Minute 75 sein Comeback nach knapp drei Monaten Pause.

Stimme zum Spiel
Rene Pessler (Trainer SV Wals-Grünau): "Die schnelle Führung hat uns natürlich in die Karten gespielt. Nur die erste Viertelstunde der zweiten Spielhälfte ist es schlecht gelaufen. Die Zeller haben da einige gute Chancen gehabt und hätten eigentlich den Ausgleich erzielen müssen. Mit dem 2:0 war die Sache dann aber gegessen."
 
Quelle: fanreport.at / Foto: WSU11

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Vorschau: FC Zell am See vs. SV Wals-Grünau

Titelaspirant Wals-Grünau tritt diesmal die schwere Reise nach Zell am See an. Welches Potenzial in der Pinzgauer Truppe steckt, zeigte sich zuletzt beim 1:1 gegen Grödig. Co-Trainer Werner Mühlberger und Vorstandsmitglied Harald Crepaz meinen unisono: "Man sieht, dass wir auch den Spitzenteams Paroli bieten können." Nach dem Grödig-Spiel gehen René Mair & Kollegen voller Selbstvertrauen ins Spiel gegen die Pessler-Elf. Baris Yilmaz - zwischenzeitlich wieder dabei - laboriert weiter an Knieproblemen und fehlt fix. Thomas Gschwandtner ist zudem angeschlagen.
     
Die Gäste wollen ihre Serie prolongieren und weiter Boden auf die Spitze gut machen. Einziges Problem: Der letzte Sieg gegen Zell gelang im Jahre Schnee. Die Pessler Truppe wird jedenfalls alles daran setzen, Zell den zuletzt verspürten Aufwind aus dem Segel zu nehmen. Trainer René Pessler kann auf alle Spieler zurückgreifen, bis auf Jasmin Hamidovic. Der Grünauer Topstürmer fällt mit Gehirnhautentzündung den restlichen Herbst aus. Besonders bitter: Seinen Geburtstag verbrachte Hamidovic im Krankenhaus. Positiv: Philipp Heidlmayr steht nach seiner 1b-Bewährungsprobe immerhin wieder im Kader.
  
Quelle: fanreport.at

Montag, 24. Oktober 2011

Grünau baut Serie aus

Der SV Wals-Grünau feierte in der 13. Runde der Salzburger Liga einen ungefährdeten 2:0-Heimsieg gegen den UFC Altenmarkt. Die Walser sind nach dem Dreier seit elf Spielen ungeschlagen und rücken den Spitzenteams der Liga immer näher. Die Tore für die Elf von Trainer Rene Pessler erzielten Sadat Hamzic und Manuel Neumayr, dem zudem drei Treffer wegen Abseits aberkannt wurden.
    
Die Grünauer gehen nach den letzten erfolgreichen Partien mit viel Selbstvertrauen in die Partie und nützen gleich ihre erste "Hunderter" zur Führung: Nach einer schönen Kombination kommt Andreas Santner auf der Seite zum Ball, seine Flanke verwertet Sadat Hamzic aus kurzer Distanz zum 1:0 für seine Mannen. Auch in der Folge bestimmen die Heimischen die Partie, Torchancen bleiben aber Mangelware. Bis zum Halbzeitpfiff erzielt Manuel Neumayr noch zwei Treffer für die Elf von Trainer Rene Pessler, doch Schiedsrichter Christian Struz enntscheidet beide Male auf Abseits. Von den Gästen, die nach einem starken Saisonstart in den letzten Runde schwächeln, kommt in den ersten 45 Minuten nicht viel, bei den wenigen Offensivaktionen kommt der letzte Pass nicht an.
  
Neumayr entscheidet die Partie
Auch das dritte Tor von Neumayr gibt Struz wegen einer neuerlichen Abseitsstellung des Stürmers nicht. In der 56. Minute ist es dann aber soweit: Nach einer Freistoßflanke von Sebastian Rauter köpfelt Neumayr ungehindert zum 2:0 für die Heimsichen ein. Danach bleiben die Grünauer, wie in den ersten 45 Minuten, zwar spielbestimmend, Torchancen können sich die Pessler-Jungs aber keine mehr herausspielen. Letztendlich bleibt es beim nie gefährdeten 2:0-Heimerfolg für die Walser, die nun schon seit elf Spielen ungeschlagen sind und in der Tabelle mit 25 Punkten aus 13 Spielen auf Platz fünf rangieren. Altenmarkt findet sich mit zehn Zählern aus 13 Spielen auf Rang 14 wieder.
  
Stimmen zum Spiel
Rene Pessler (Trainer SV Wals-Grünau): „Eigentlich hat meine Mannschaft eine gute Partie abgeliefert. Wir hatten aber zwei Phasen dabei, wo wir nur unseren Fehlpässen nachgelaufen sind. Wir haben Altenmarkt im Griff gehabt und der Sieg war nie gefährdet. Für das Trainerteam war es ein ruhiger Nachmittag, da der Gegner eigentlich keine einzige Torchance hatte."
Wolfgang Prehal (Sektionsleiter UFC Altenmarkt): „Wals-Grünau war uns eineinhalb Schuhgrößen zu groß. Es war sicher der stärkste Gegner, gegen den wir bisher gespielt haben. Sie sind kompakt und ideenreich. Uns fehlt derzeit einfach das Glück und in der Offensive sind wir zu harmlos."

Quelle: unterhaus.at

Samstag, 22. Oktober 2011

Wals-Grünau kommt dank zweier Kopfballtreffer zu einem verdienten Heimsieg gegen Altenmarkt

Manuel Neumayr
>>> 3-fach Torschütze!!! <<<
Die Hausherren versuchten ab der ersten Minute Druck zu machen. Nachdem sich Andreas Santner seinen Gegenspieler auf der rechten Seite schön ausstiegen ließ, kam seine Flanke direkt bei Sadat Hamzic der alleinstehende aus sieben Metern nur noch einköpfen musste (9.). Nach der Führung verloren die Gastgeber den Faden und Altenmarkt kam immer besser ins Spiel. In dieser Phase des Spiels machte es sich Wals-Grünau durch viele Abspielfehler selbst schwer. Nachdem zwei Tore von Manuel Neumayr wegen Abseits nicht gegeben wurden ging es trotz zahlreicher Torchancen der Hausherren mit 1:0 in die Pause.

Nach Wiederanpfiff übten die Gastgeber wieder mehr Druck aus. Nach einem Freistoß von Sebastian Rauter war Manuel Neumayr mit dem Kopf zur Stelle und brachte Wals-Grünau mit 2:0 in Führung. Altenmarkt kam in der zweiten Halbzeit nicht mehr richtig ins Spiel. Trotz zahlreicher Chancen konnten die Hausherren die Führung nicht ausbauen, jedoch wurde ein ungefährdeter Heimsieg eingefahren.

Stimme zum Spiel
Rene Pessler (Trainer SV Wals-Grünau): "Wir haben heute nicht gut gespielt jedoch habe ich auch in keiner Phase des Spiels Angst gehabt einen Gegentreffer zu kassieren. Wichtig waren die drei Punkte."

Quelle: fanreport.at / Foto: WSU11

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Die nächste Partie Marke David gegen Goliath

Der Grünauer Lauf erhielt zwar durch das SAK-Remis einen kleinen Dämpfer. Sechs Punkte Rückstand zum Leader sind aber verkraftbar. Die Pessler-Elf hat eine starke Heimbilanz. Am ehesten haben die Grünauer noch die Kampfkraft der Gäste zu fürchten. Dafür gibt es gleich zweierlei zu feiern: Philipp Heidlmayr feiert am Freitag Geburtstag, Co-Trainer Hoang Ti folgt am Samstag.

Altenmarkt wiederum hat das "schöne" Spiel ad acta gelegt. "In unserer Situation hilft nur noch Kämpfen", weist Trainer Patrick Meier den Weg. "Wir möchten aber einen Punkt holen". Das große Manko: Die Sturmabteilung. Der Altenmarkter Sturm & Drang blieb auf Grund der Ausfälle zuletzt ein laues Lüftchen. Mario Steiner kehrte gegen Grödig zurück, fehlt diesmal aber aus beruflichen Gründen. Arsim Deliu steht wieder im Kader, Harald Heigl nimmt nach seiner Rippenprellung am Freitag wieder das Training auf.

Quelle: fanreport.at

Samstag, 15. Oktober 2011

Pessler nahm vom Ex-Klub SAK Punkt nach Grünau "heim"

Das Spitzenspiel der zwölften Runde roch lange nach einem 0:0. Torchancen waren Mangelware, auch wenn Grünau mehr für die Offensive tat. Aber SAK Goalie Soder konnte bei einer Brunauer-Flanke in den Fünfer den Ball vor Hamidovic wegfausten und so das Schlimmste verhindern.

Mit dem 1:0 in der 79. Minute stellten die Blau Gelben das Spiel praktisch auf den Kopf: Grünaus Schlussmann Brunnauer ließ einen Freistoßball von Meixner aus, Seywald staubte ab - die erste wirklich gefährliche Toraktion der Nonntaler!

Das brachte endlich Farbe ins Spiel - für die zuvor nur Referee Winkler mit vier Gelben binnen acht Minuten verantwortlich gezeichnet hatte. Das Walser 1:1 in der Nachspielzeit war zwar verdient, aber ebenso glücklich: Neumayr nahm einen hohen Ball am Sechzehner verkehrt zum Tor volley und überhob den völlig verdutzten Soder ins Kreuzeck!

Quelle: Kronen Zeitung / Foto: Andreas Tröster

Freitag, 14. Oktober 2011

Pessler kehrt als Staatsfeind heim

Schon rein sportlich gesehen ist das einzige Freitag-Duell der Salzburger Liga zwischen dem SAK und Wals-Grünau ein echtes Schmankerl. Man bedenke: Das Überraschungsteam der Saison fordert als Tabellenführer den seit neun Runden ungeschlagenen Titelfavoriten.

Zusätzliche Würze bringt heute Abend die Rückkehr von Grünau Trainer Rene Pessler ins Spiel. Zwei Jahre lang coachte er den SAK, ehe der 36-Jährige im Sommer zum Liga Konkurrenten abwanderte. "Ich habe auch meine Kinder- und Jugendjahre dort gespielt. Demnach bin ich zu Gast bei Freunden", fiebert Pessler dem Duell entgegen.

Die Freunde haben den Ex-Coach heute kurzfristig zum "Staatsfeind Nummer eins" erklärt, wollen Pessler zeigen, dass er sich für das falsche Team entschieden hat. Zumal die Blau-Gelben als Leader sechs Punkte Vorsprung haben.

"Eine echte Überraschung, aber meine Burschen kommen immer besser in Schuss", tippt Pessler auf ein Grünauer 2:0. Die Statistiker hat er auf seiner Seite: SAK tut sich gegen die Titelkonkurrenz heuer schwer, kassierte gegen Eugendorf und Grödig 1b die einzigen Niederlagen.

Quelle: Kronen Zeitung / Foto: WSU11

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Wals-Grünau lässt Golling keine Chance

In der 11. Runde der Salzburger Liga trafen am vergangenen Wochenende die Kicker des SC Golling auswärts auf die SV Wals-Grünau. Vor rund 100 Zusehern konnten die Heimischen den Kontrahenten aus dem Süden mit einem deutlichen 5:0 nach Hause schicken. Für die Tore sorgten Alexander Pilaj (22.,63.), in der zweiten Halbzeit gelang Jasmin Hamidovic (61.,67.) ebenfalls ein Doppelpack, der späte Treffer von Matthias Brunauer (87.) machte alles klar.

Aber gerade in den ersten Minuten der Partie gelingen weder den Walsern noch den Gästen sonderlich viele Spielzüge, beide Teams schaffen es, sich zu neutralisieren und den Gegner nicht herankommen zu lassen. Und so gibt es für die Fans eine anfangs attraktive und offene Begegnung zu sehen. Doch dann ist der Ball im Tor, Alexander Pilaj eröffnet den Torreigen an diesem Nachmittag und netzt mit einem Schuss aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung der Gastgeber ein (22.). Der Schlagabtausch, bei dem es ja auch um die vorderen Ränge in der Tabelle geht, läuft an diesem Abend sehr fair ab, nur drei Mal muss der Bundesligaschiedsrichter Bernd Hirschbichler in die Tasche greifen und einen Spieler verwarnen. Wals-Grünau ist ab dem Tor die aktivere Mannschaft, kann die spielerischen Vorteile aber in Halbzeit eins nicht mehr in Tore ummünzen.

Doppelter Doppelpack von Pilaj und Hamidovic
Und auch nach dem Pausenpfiff kommen die Hausherren wieder agiler und kampfstärker aus der Kabine, übernehmen sofort das Kommando. Aber die Pessler-Elf geht vorerst fahrlässig mit ihren Chancen um, vergibt einige Hochkaräter. Bis in Minute 61 die Pfeife von Referee Hirschbichler ertönt, den Walsern ein Elfer zugesprochen wird. Jasmin Hamidovic lässt sich diese Chance nicht entgehen und erhöht auf 2:0. Nun geht es Schlag auf Schlag, wieder ist es Alexander Pilaj (63.), der den Vorsprung ausbaut und eine komfortable Führung herausspielt. Eine Flanke auf Hamidovic führt dann zu seinem zweiten Treffer an diesem Tag, Wals führt jetzt uneinholbar mit 4:0 (67.). Golling kann bis hier gut mithalten, aber nach dem 4:0 ist die Luft draussen. Rene Pessler nimmt den doppelten Torschützen Hamidovic raus, für ihn kommt Sadat Hamzic auf den Platz (67.). Auf beiden Seiten wird nun das gesamte Wechselkontingent ausgenützt, das Spielsystem umgestellt. Und den Schlusspunkt an diesem Abend setzt auch ein Walser. Matthias Brunauer hat es leicht beim 5:0, muss den Ball nur noch am Keeper vorbeischieben.

Stimme zum Spiel
Rene Pessler (Trainer Wals-Grünau): „Ich möchte nicht arrogant klingen, aber Golling war kein großer Konkurrent für uns. Wir müssen uns mit dem Kader nach vorne orientieren, die ersten drei Plätze sind für uns das Ziel. Nächste Woche gegen den SAK wird es schwierig, sie stehen defensiv sehr gut und geordnet, haben viel Erfahrung, vor allem vom Spielerischen her. Wir wollen gewinnen, ich glaube, die ganze Liga drückt uns die Daumen, dass der SAK nicht davonzieht."

Quelle: unterhaus.at