| Landing Goudiaby war laut Trainer Kalhammer Grünaus einzige Reaktion auf den Klassenerhalt. |
13 Neuverpflichtungen, zehn
Abgänge: Der SV Wals Grünau
hat seine Regionalliga-Mannschaft komplett umgekrempelt.
Von der Truppe, die letzte Saison
den Klassenerhalt sportlich
eigentlich verpasst hatte, ist nur
noch ein Grundgerüst übrig (wie
Poldlehner, Pilay, Hamzic). Dass
die Grünauer nach der späten
Entscheidung noch einmal nachgerüstet haben, verneint Trainer
Michael Kalhammer. „Wir haben immer für beide Ligen geplant und nur Spieler geholt, die
wirklich bei uns spielen wollten,
egal in welcher Liga“, so Kalhammer. Und: „Wir waren mit
unseren Transfers eigentlich
schon vor dem Saisonende fertig.
Nur Landing Goudiaby ist eine
Reaktion auf den doch noch
geschafften Klassenerhalt.“
Der Verein dürfte jedenfalls den
Großteil der Kalhammer’schen
Wünsche erfüllt haben. Steigt damit auch der Erwartungsdruck?
„Nein, denn es haben ja auch
hochkarätige Spieler den Verein
verlassen. Wir haben zwar vier
mehr verpflichtet als verabschiedet, aber da sind auch einige Perspektivspieler dabei. Seien wir
uns ehrlich: Wir haben keine
Stars geholt.“ Viel wichtiger sei
die richtige Mischung. „Ich
brauche nicht nur ,Lamperl und
Schaferl’, sonder Spieler mit Siegermentalität.“
Und trotz der Vielzahl an Neuzugängen hat sich an den Zielen
nichts geändert. „Unser Ziel
bleibt der Klassenerhalt. Persönlich wünsche ich mir, dass die
Entscheidung dieses Mal etwas
früher fällt.“
Quelle: SVZ / Foto: WSU13