Mittwoch, 9. September 2009

Landesligisten als Cup-Opfer - Bachleitner auf der Tribüne

Bischofshofen sorgte gestern Abend in der vierten Runde des Fußball-Landescups für die große Überraschung. Die Pongauer schlugen Hallwang nach einem 2:2 im Elferschießen, womit Trainer Eidke Wintersteller seinen in Hallein erarbeiteten Ruf als Cup-Spezialist behielt. „Ich weiß nicht warum, aber ich habe in diesem Bewerb noch nie nach 90 Minuten verloren“, freute sich der Betreuer der Elf aus der 2. Landesliga Süd. Da auch Puch in Leogang unterging, ist Eugendorf der einzige Landesligist (!) im Viertelfinale.

Keine Blöße gaben sich dagegen die drei im Bewerb verbliebenen Westligisten. St. Johanns Trainer Franz Aigner sprach trotz des auf dem Papier knappen 3:2 in Elixhausen von einem „Sieg ohne viel Kraftaufwand“ und träumt nun vom Derby in B’hofen. Seinen Neumarkter Kollegen Sebastian Bachleitner brachte beim 3:1 in Schleedorf nur Schiri Aufschnaiter aus der Fassung, der nicht nur Reifeltshammer ohne ersichlichen Grund ausschloss, sondern auch den Coach selbst auf die Tribüne verbannte.

Anif feierte in Grünau (die Walser rechneten sich augenscheinlich von vornherein nichts aus und traten mit einer besseren Reserve-Elf an) ein 6:0 Schützenfest, bei dem Raimund Friedl nach sieben Wochen Zwangspause sein erstes Tor erzielte.

Erst heute tritt Grödig in Bramberg (2. Landesliga Süd) an, wo mit Heli Baic ein prominenter Trainer das Zepter schwingt.

Quelle: svz