Mit Michael Prötsch (Kreuzbandriß), Michael Antlinger (Sprachkurs im Ausland), Te Hoang (5. Gelbe), Matthias Schwaiger (Zerrung) und Safet Sulejman (Zerrung) fehlten diesmal gleich fünf Leistungsträger aus der Stammformation des SV Wals-Grünau. Für einen Fußballkenner ersichtlich, dass das ein schweres Spiel gegen Köstendorf wird, denn wenn 50% von der Stammmannschaft fehlen, kann man sich eigentlich nicht viel erwarten.Sollte man gegen Köstendorf auf "Remis" spielen bzw. um "Schadensbegrenzung" bemüht sein? Nein, denn die ganze Woche hat sich das Trainerteam samt sportlichen Leiter überlegt, wie man gegen Köstendorf spielen muss, um bei diesem Spiel erfolgreich zu sein.
Im Verein SV Wals-Grünau schlummern aufgrund der hervorragenden Nachwuchsarbeit durch die Trainer "einige Talente", wie Mario Watzinger, Michael Geier, Michael Gastberger und Gustav Kanatschnig. Diese müssen nur noch "geformt" bzw. taktisch ausgebildet werden, dann wird es nicht mehr lange dauern, bis sie sich als Stammspieler in der Kampfmannschaft durchgesetzt haben.
Auf einige dieser Talente setzte das Trainerteam gegen Köstendorf und angetrieben von den spielenden "Leistungsträgern" bzw. erfahrenen Spielern wurde Köstendorf regelrecht vorgeführt und der Sieg in der Höhe von 6:0 ging absolut in Ordnung. Die Mannschaft aus Wals/Grünau kombinierte teilweise hervorragend und man vergaß auch die Abwesenheit von 5 Stammspielern. Mann kann der Mannschaft recht herzlich für diesen Sieg gratulieren und wenn man ehrlich ist, welche Mannschaft kann solche Ausfälle "verkraften".
Für das Trainerteam ist es absolut erfreulich, wie die Talente aus Wals/Grünau engagiert sind und unbedingt in der Kampfmannschaft spielen wollen, denn damit werden "erfahrene Spieler" bzw. "Leistungsträger" unter Druck gesetzt und dadurch entsteht ein "Konkurrenzkampf" ums "Leiberl".
Quelle: SV Wals-Grünau