Montag, 14. April 2014

Zehn Sekunden für das erste Halleluja

Das Titelrennen in der 1. Klasse Nord spitzt sich immer mehr zu. Leader St. Koloman ließ beim 1:1 gegen Nachzügler Michaelbeuern zum dritten Mal in Folge Federn. Zeitgleich gewann Siezenheim das Derby gegen Mit-Aspirant Wals-Grnau II mit 3:1. Die Führung von Ex-Grünauer Daniel Komar nach zehn Sekunden ebnete den Sieg praktisch mit dem Anpfiff.. Nun fehlen den Ikache-Schützlingen nur mehr drei Punkte auf die Spitze.

Wer hätte das gedacht? St. Koloman, nach 15 Runden noch ohne Niederlage, mit großartigem Selbstvertrauen Richtung Aufstieg blickend, musste sich aus den letzten drei Partien mit lediglich einem Pünktchen begnügen. "Die Leistung war erneut unterirdisch. Michaelbeuern spielte zwar ohne Idee, wir haben uns aber nathlos daran angeschlossen", lautete das Resümee des geknickten St. Koloman Trainers Roman Wallinger nach dem 1:1.

Diese Schwächephase lässt nun Siezenheim wieder hoffen. Im Verfolger-Duell gegen Wals Grünau II sorgte Daniel Komar bereits nach zehn Sekundenfür das erste Halleluja. Ein Doppelpack von Dominik Borozni, der seit dem Frühjahr ohne Topscorer und Bruder Damir auskommen muss, sicherte den verdienten Sieg."Auf diese Leistung kann man stolz sein. Der erste Sieg in meinem sechsten Spiel gegen Wals-Grünau", zeigte sich Trainer Raphael Ikache erleichtert. Besonders gut verlaufen ist das Comeback des langzeitverletzten Kapitäns Martin Kirchschlager. Seine Routine, gepaart mit der Unbekümmertheit der Jungen, die auch gegen Wals-Grünau alles im Griff hatten, lassen die Vorstädter trotz der schmerzhaften Abgänge im Winter und der langen Verletzungsliste positiv in die Zukunft blicken.

Vorentscheidung im Mai
Das Rennen um den Aufstieg wird aber wohl im Dreikampf entschieden. Denn auch die Grünauer, die sich in der heißen Phase mit Spielern aus der "Ersten" verstärken können, haben noch alle Trümpfe in der Hand. Besonders brisant: Schafft St. Koloman nicht bald die Trendwende, wird der Mai mit den direkten Duellen gegen die Verfolger die Entscheidung bringen.

Quelle: Kronen Zeitung / Foto: Krug