| Roman Erlacher brachte nach seiner Einwechslung neuen Schwung |
Andreas Lausch erzielt in der 93. Spielminute das Goldtor zum 1:0-Sieg für den FC Pinzgau.
Viel Kampf, kaum spielerische Akzente
Viel Brisanz steckte im Spiel zwischen dem FC Pinzgau und dem SV Wals-Grünau am Dienstagabend. Für die Hausherren war es das bereits oft zitierte Spiel der letzten Chance, die Gäste wollten ihre gefährliche Abwärtsspirale stoppen. Dementsprechend verkrampft wirkte dann auch die Anfangsphase auf der Sportanlage Bürgerau. Es gab kaum zusammenhängendes Aufbauspiel, viel Kampf und Krampf regierten das Geschehen am Platz. Doch beinahe hätte die Kalhammer-Truppe diese trügerische Ruhe in der neunten Minuten durchbrochen, ein Kopfball von Yasin Gürcan klatschte allerdings an die Latte anstatt ins Tor. Kurz mussten die Pinzgauer durchschnaufen, fanden aber bald wieder zu ihrer kompakten Defensive zurück. In weiterer Folge waren die Steiner-Schützlinge dann sogar das gefährlichere Team am Feld und hatten kurz vor der Pause auch mit einem Lattentreffer Pech. Andreas Lausch knallte einen satten Schuss ans Quergestänge. Torlos ging es in die Kabinen zum Pausentee.
Lucky Punch in Nachspielzeit
Nach dem Seitenwechsel bot sich dasselbe Bild wie schon vor der Pause. Weiterhin hatten die Pinzgauer leichte Vorteile im Spiel, brachten den Ball aber einfach nicht im gegnerischen Tor unter. Tore gab es zwar vorerst noch keine zu sehen, dafür hallte zum dritten Mal an diesem Abend ein Stangenschuss durch die Bürgerau. Andreas Unterberger hieß diesmal der Unglücksrabe, dessen Freistoß von der Stange abprallte. In der Schlussphase warfen beide Mannschaften alles nach vorne, das Spiel stand auf Messers Schneide. Nachdem Tandari auf den einen und der eingewechselte Maskenmann Ilija Ivic auf der anderen Seiten noch scheiterten, sorgte Andreas Rausch in der Nachspielzeit für Jubelstürme am Platz, er erzielte in der 93. Minute den Siegtreffer für die zuletzt so gebeutelten Pinzgauer.
Quelle: regionalliga.at / Foto: WSU13