Den SV Wasl-Grünau hat im Frühjahr eine unglaubliche Pechsträhne begleitet. Neben mehreren Schwerverletzten mussten einige Stammkräfte berufsbedingt beim Fußball w. o. geben.
Umso erstaunlicher ist es, dass die Truppe von Trainer Michael Kalhammer immer noch nicht zu den Fixabsteigern zählt. Was wiederum nicht heißt, dass Grünau gerettet ist. Der Aufsteiger muss weiterhin zittern. Noch immer ist nicht klar, ob es einen, zwei oder gar drei Absteiger aus der Regionalliga West geben wird.
Freilich ist ein Sieg im letzten Saisonspiel am Samstag gegen Kufstein Pflicht, um in der Tabelle vor Andelsbuch auf Platz 14 zu bleiben. Dann erst beginnt das Hoffen und Bangen von vorn. Steigt der insolvente FC Lustenau nun in die Westliga oder in den Landesverband ab? Gewinnt der FC Liefering die Relegation gegen den Meister der Regionalliga Mitte oder bleibt die Red-Bull-Truppe ein weiteres Jahr in der Westliga? Zwei Fragen, die es für Grünau unmöglich machen, die Planungen für die neue Saison zu beginnen.
Die Regionalliga sollte die Schwelle zum Profifußball bilden, aus Sicht des SV Wals-Grünau wirken so viele Unklarheiten vor dem letzten Spieltag jedoch ziemlich amateurhaft.
Quelle: S/N
