Montag, 8. April 2013

Grünaus Lebenszeichen ist dem Coach noch zu wenig

Michael Kalhammer
Unter "normalen" Umständen hätte das 1:1 bei Wattens in Grünau Freudenstürme ausgelöst. Das war aber nicht der Fall. Im Gegenteil: Für die im Abstiegskampf befindlichen Kalhammer-Boys war das Remis beim amtierenden Meister nur ein Tropfen auf den heißen Stein vor dem morgigen Nachtrag.

Grünau-Coach Michael Kalhammer hatte nach dem Schlusspfiff in Wattens schon so eine Ahnung. Obwohl der Westliga-Aufsteiger um die starken "Sechser" Hamzic und Endletzberger einen Punkt beim amtierenden Meister geholt hatte, kam keine richtige Freude auf: "Ja, es ist schön, dass wir in Wattens nicht verloren haben. Aber wenn man in unserer Situation drei Topchancen nicht nützt, ist dieser Punkt nicht gerade viel wert", meinte Kalhammer.

Und tatsächlich: Hard, als 14. auf dem ersten Abstiegsplatz, zog mit dem überraschenden 2:2 gegen die Austria Samstag mit den Grün-Weißen punktemäßig gleich.

Von einem richtigen Lebenszeichen wird Grünaus neuer Trainer wohl erst sprechen, wenn morgen im Nachtrag zu Hause gegen die Wacker Amateure drei Zähler eingefahren werden. Am Tivoli im Herbst siegten die Hausherren mit 6:4.

Quelle: Kronen Zeitung / Foto: SVG