Mittwoch, 4. November 2009

Kuchl gewann am Grünen Tisch - Grünau überlegt Gang zum ÖFB

Das Rückspiel in der 2. Landesliga Nord zwischen Grünau und Kuchl endete bekanntlich 1:1. Nun dürfte aber auch das Ergebnis der ersten Partie feststehen: Gestern erging an beide Vereine die Entscheidung des Salzburger Fußballverbandes, dass die Strafverifizierung aufrecht bleibt. Somit behalten die Tennengauer die drei Punkte, die sie schon in erster Instanz zugesprochen bekommen hatten. Die Entscheidung lässt weiterhin die Wogen hochgehen. „Alles andere wäre ein Wahnsinn gewesen“, findet Kuchls Sportlicher Leiter Gernot Stefl. Anders sieht es sein Grünauer Gegenüber Hans-Peter Bauer(Bild): „Ich verstehe die Entscheidung noch immer nicht. Wir haben uns ja keinen Wettbewerbsvorteil verschafft. Was anderes wäre, wenn wir einen gesperrten Spieler eingesetzt hätten.“ Die Walser werden zudem bei Punktegleichheit zurückgereiht. Ob der Tabellendritte gegen dieses Urteil Einspruch beim ÖFB (nächste Instanz) einlegt, wird in den nächsten Tagen entschieden. „Wir und auch der Verband wollten von Anfang an eine Neuaustragung – das Ganze hätte nicht rechtlich, sondern sportlich entschieden werden sollen. Doch das hat Kuchl abgelehnt“, ergänzt Bauer.

Nur bei einem sind sich beide Klubs einig: Im Winter soll noch einmal aufgerüstet werden. Die Walser wollen einen Stürmer holen und haben ein Auge auf Halleins Feurstein geworfen. Und auch beim Herbstmeister will man in der Offensive noch einmal zulegen.

Bericht: SVZ / Foto: SV Wals-Grünau