Dienstag, 4. November 2008

Herbst - Abschlussbericht

Die Herbstsaison ist nun vorbei und man kann durchaus ein positives Resüme daraus ziehen. Vom Abstiegskandidaten im Frühjahr zu einer Mannschaft, mit arrivierten Spielern und einer "jungen hungrigen Walser - Garde".

Dem Trainerteam unter Leitung von Toni Schaupper ist es gelungen durch "schweisstreibende taktische Trainingseinheiten und zahlreichen Einzelgesprächen eine Mannschaft zu formen, die noch berechtigte Hoffnung auf den Titel hat.

Die Mannschaft fand zu ihrem Selbstvertrauen, besann sich auf ihre Stärken und dazu gehört u.a. auch "Kämpfen", sich für den Verein SV Wals-Grünau einzusetzen und nicht als "Selbstdarsteller" zu agieren.

Man sollte keine Spieler hervorheben, denn Fußball ist ein Mannschaftssport und dazu gehören alle Kaderspieler die am selben Strang ziehen bzw. den gemeinsamen Erfolg "unbedingt wollen". Aber zu diesem Erfolg hatte der arrivierte und vorbildlich agierende Kapitän Hans-Peter Bauer, einen wesentlichen Beitrag geleistet. Dieser verstand es immer wieder im Spiel und im Training die Mannschaft zu motivieren, die Kameradschaft mit "nächtlichen Sitzungen" zu fördern und war das Bindeglied zwischen der Mannschaft, Trainerteam und den Funktionären.

Man sollte die "Neuzugänge" Ti Hoang, Cetin Kamil und den "Zauberer" Admir Suljic positiv erwähnen, denn diese Spieler sind für den SV Wals-Grünau ein "Goldgriff". Die Spieler peitschten die "Jungen" an, waren in kämpferischer Hinsicht ein Vorbild für jeden einzelnen und gaben sich nie mit dem erreichten zufrieden. Spieler die sich voll und ganz mit dem Verein SV Wals-Grünau identifizieren.

Im Sommer musste aufgrund des Abganges von Daniel Brunnauer nach Neumarkt ein neuer Tormann verpflichtet werden. Josef Weissenbacher hatte vermutlich aufgrund von diversen "Änderungen" und beruflichen Stress Probleme und war zu diesem Zeitpunkt nicht die zu erwartende Verstärkung. Der junge Josef Stadlbauer erhielt nun seine "Chance und nutzte diese nach anfänglichen Schwierigkeiten.

Beim Spiel gegen Oberhofen hatte Josef Stadlbauer wesentlichen Anteil an dem Sieg. Er verhinderte durch hervorragendes Stellungsspiel und seiner Reaktionsfähigkeit "super Chancen" der Oberhofner. Der auf die Ersatzbank verbannte Josef Weissenbacher zeigte nun seine Stärken, Persönlichkeit und Charakter. Er feuerte immer wieder die Mannschaft gerade die jungen Spieler sowie seinen "Kontrahenten" Josef Stadlbauer im Training und im Spiel an. Er zeigte Mannschaftsgeist, war nicht "beleidigt" sondern wollte den absoluten Erfolg mit ihm im "Tor" oder ohne ihn. Danke Josef Weissenbacher, denn das hätten sehr wenige Spieler in deiner Situation gemacht und das war eine "vorbildliche Einstellung eines Mannschaftsspielers" zum Verein und zu der Mannschaft.

Abschließend nicht zu vergessen, die "jungen hungrigen Walser - Spieler". Diese zeigten Herz und Charakter und sind für die Zukunft des Vereins ein wichtiger Bestandteil. Es hat sich gezeigt, dass nicht der Name eines Spieler sondern die Einstellung zum Verein und die kämpferische Leistung zählt.

Das Trainerteam und die Funktionäre sehen der Zukunft "sehr positiv" entgegen, unter dem Motto "nicht der Erfolg eines einzelnen" sondern der Erfolg "aller" für den SV Wals-Grünau.

Quelle: Bernd Walcher