Mit einem freundschaftlichen Shakehands nahmen Juniors und Austrianer dem violetten Fan-Tross vorm Derby den Wind aus den Segeln, am "Parkett" tobten sich dann die Jung-Bullen aus. Mit zehn Siegen in zehn Spielen holten sich die Hütter-Boys letztlich hochverdient den Stier, Stefan Schwab dazu die Schützenkrone.Die Angst vor Ausschreitungen war gottlob unbegründet, die Polizei genoss in der Alpenstrasse einen ruhigen Finaltag. Der unmotivierte "Stinkefinger" eines jungen Pongauer Kickers beim Bischofshofner 2:7 in Richtung von Adi Hütter, gedacht für die violette Galerie, blieb für die Bullen-Bank das einzige Ärgernis.
Am "Parkett" ließen sich Adis Juniors nicht am Zeug flicken. Weder die Austria, deren Euphorie über die Derbyführung mit drei Toren binnen zwei Minuten beim 4:1 flott einen Dämpfer erhielt, noch Anif wurde gefährlich. Auch Titelverteidiger Grödig musste im Endspiel die Überlegenheit des ADEG Liga Rivalen anerkennen - das 4:2 war trotz Perlaks Führungstor nie in Gefahr. Ebenso wenig die Schützenkrone für Stefan Schwab, der mit zwölf Treffern "Hallengott" Erwin Keil (10) ausstach.
Die Schaupper-Crew boxte im Viertelfinale durch ein "Golden Goal" von Ado Suljic den SAK raus, wurde ebenfalls in der Verlängerung von Grödig gestoppt.
Im Match um Bronze war nach der 2:0-Führung gegen Hallwang freilich die Luft draußen, das 2:4 indes kein Beinbruch. Das traf eher auf Seekirchen, Neumarkt und Straßwalchen zu, die sich allesamt in der Zwischenrunde verabschiedeten. Mit FC Hallein erwischte es da den bis dahin einzigen Ungeschlagenen unglücklich. Für die Austria war mit einem 2:4 gegen Puch Endstation.
Quelle: salzburg24.at
