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| Freut sich auf seine neue Aufgabe Neo-Trainer Michael Kalhammer |
Der „alte Neue“
Völlig überraschend trennte sich der SV Wals Grünau um den Jahreswechsel von Trainer Rene Pessler. Keine zwei Wochen später wurde mit Michael Kalhammer ein Nachfolger präsentiert, der auch schon der Vorgänger von Pessler war. „Ich bin zwar mit Herzschmerz aus Berndorf weggegangen, aber diese Herausforderung musste ich annehmen.“, erklärt der 34-jährige den Schritt zurück zu seinem SV Wals Grünau, der bereit in den Jahren 2010 und 2011 als Co-Trainer und Trainer beim Aufsteiger gearbeitet hat. Viel hat sich in der Mannschaft gar nicht verändert, trotzdem versucht Kalhammer neutral an die Sache heran zu gehen. „Natürlich sind noch zwei Drittel der damaligen Mannschaft hier, es wäre gegenüber dem neuen Drittel aber unfair, wenn ich hier befangen an die Sache heran gehe.“ Bis auf zwei kleinere Verletzungen ist der gesamte Kader fit. "Alexander Pilaj hat Probleme mit den Adduktoren und Manuel Neumayr kämpft mit einem entzündeten Zahn. Wir hoffen aber, dass beide in den nächsten Wochen wieder voll Einsatzfähig sind, bei Alexander dürfen wir aber nichts überstürzen, sonst könnte sich die Verletzung verschlimmern.“
Top-Torjäger bleibt
Einer jener Neuen ist der 18-jährige Ilija Ivic, der trotz anhaltender Wechselgerüchte beim SV Wals Grünau geblieben ist. „Er hat zwar einige Probetrainings absolviert, was für seine persönliche Entwicklung auch sehr wichtig ist, wir sind aber sehr froh, dass er weiter bei uns bleibt. Es war wohl nicht das richtige Angebot dabei. Wenn es Anfragen eines höherklassigen Vereins gegeben hätte, hätte ihm der Verein wohl keine Steine in den Weg gelegt.“ Generell hat sich am Transfermarkt sehr wenig getan beim SV Wals Grünau. „Wir haben eigentlich nur die Abgänge ersetzt. Stefan Malcherowitz ist ein schneller Außenverteidiger und Christian Feuerstein ist variabel einsetzbar, er kann eigentlich zentral alles spielen.“ Deshalb wurde er auch im ersten Testspiel (1:1 beim USC Eugendorf) als Innenverteidiger ausprobiert. „Wir wollen zunächst die Defensive stabilisieren, ich sehe ihn aber eher im zentralen Mittelfeld.“
Vertrag bis Sommer 2014
Laufen soll der Kontrakt mit Michael Kalhammer vorerst bis Sommer 2014, der Klassenerhalt ist verständlicherweise das große Ziel. „Wir werden den Klassenerhalt auch schaffen, davon bin ich überzeugt. Die hinteren Mannschaften haben sich aber allesamt verstärkt, leicht wird es sicher nicht.“ Zudem finden sich auch einige Vereine wie Dornbirn, Seekirchen oder Neumarkt im Abstiegskampf mit denen nicht unbedingt zu rechnen war, was die Sache für den Neo Coach natürlich nicht einfacher macht. „Neumarkt ist auf Sicht zu stark, die werden sicher nach oben gehen. Seekirchen spielt ja seit Jahren gegen den Abstieg, da wird man sehen wie es sich unter dem neuen Trainer entwickelt. Sie haben sich zwar mit guten Namen verstärkt, ich gehe aber davon aus, dass wir sie hinter uns lassen können. Jetzt wo ja auch der FC Lustenau nach unten zu kommen scheint, muss man von vier Absteigern ausgehen.“
Quelle: regionalliga.at / Foto: WSU12
